Himapans Kokosöl

In Thailand gemacht

Wo kommen die Nüsse her?

Photo: Das Anbaugebiet der Nüsse in Thailand

Die Nüsse für Himapans Kokosöl werden in Thailand biozertifiziert direkt an der Küste angebaut. Durch die Nähe zum Meer werden die Palmen auch besser über die Wurzeln mit Mineralien versorgt und bleiben in ihrem ursprünglich seit Jahrtausenden beheimateten Gebiet [1].

Im Vordergrund steht die nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder, Lebensqualittät mit kollegialem Verhältnis, Unabhängigkeit und die ausreichende Bezahlung von allen.

Himapan verfügt seit seinem zweijährigem Bestehen selbst über nur sehr kleine Strukturen und die meisten angeschlossene Farmer sind zu klein und nicht einheitlich organisiert, um eine derart aufwendige Herstellung, wie sie von westlichen Kunden inklusiver sämtlicher Absicherungen erwartet wird durchführen zu können.

Unser Ziel ist es auch nicht um jeden Preis unsere Produktivität zu erhöhen, sondern für eine gesunde und allmähliche Entwicklung in Schritten zu sorgen, die von den Bauern selbst bestimmt werden. Ein Anreiz zu einer nachhaltigeren und gemeinschaftlicheren Entwicklung soll der Verkauf unseres Kokosöls an den Westen und die Möglichkeit eines Zusatzverdienstes für die Bauern allerdings schon sein.

Zum Glück haben wir auch Partner im Team, die ähnliche Sozial- und Umweltziele verfolgen und über geeignete Kapazitäten verfügen lange haltbares Kokosöl nach westlichen Standards herzustellen und diese auch gerne mit uns teilen.

Ernte

Foto: Frisch geerntete Kokosnüsse

Die rasche Ernte und Verarbeitung trägt sehr zur hohen Qualität unseres Kokosöls bei. Die Nüsse werden von Hand mit Stangen geerntet und ohne lange Lagerzeiten direkt zur Verarbeitung gebracht.

Keine Ernteaffen

Bei der Ernte kommen keine Affen zum Einsatz, da es in unserer Umgebung laut Berichten immer wieder zu Misständen gekommen ist. Wir setzen uns jedoch sehr für die Verbesserung der Verhältnisse dieser Affen ein und pflegen einen guten Kontakt zu einer der fortschrittlichsten Affenschulen in Thailand, die diese sehr alte Tradition auf ein neues Level bringt.

Wir würden uns wünschen, dass sich der Ansatz dieser Schule flächendeckend als Standard etabliert, da er nicht nur physisch gewaltfrei ist, sondern auch den freien Willen der Affen respektiert und sie Mithilfe des Spieltriebs und Belohnungen eine Wechselbeziehung von Schutz und Nahrung gegen Erntehilfe mit den Menschen eingehen lässt. Selten haben wir so innige Beziehungen zwischen Mensch und Tier mit unmittelbaren gegenseitigem Nutzen erlebt.

Verarbeitung

Photo: Das herausgelöste Fruchtfleisch der Nüsse

Unsere Nüsse werden von Hand einzeln sortiert, so dass keine einzige ungeeignete Nuss Verwendung findet. Die Schalen und aussortiertes Material wird nicht weggeworfen, sondern entweder auf die Felder rückgeführt, sodass ein Kreislauf entsteht oder anderweitig verarbeitet. Vom Knacken der Nuss, bis zum fertigen Öl vergehen nur wenige Stunden des selben Tages und das macht auch die Qualität unseres Öls aus.

Foto: Das zerkleinerte Kokosfleisch

Unter hygienischen Bedingungen werden die Nüsse geknackt, das Fruchtfleisch herausgeschält, gereinigt und sortiert. Dann wird das Fleisch zu Pulpe zerkleinert, kalt gepresst, gefiltert, zentrifugiert, nochmals gefiltert und schließlich unter Reinraumbedingungen abgefüllt. Dabei dauert die besonders schonend und ohne Chemikalien oder Hitze durchgeführten Prozess nicht länger als 8 Stunden.

Transport

Photo: Ankunft einer neuen Pallette Kokosöl

Das Kokosöl wird dann in lebenmittelechte Behälter verpackt und mit dem Schiff nach Europa transportiert. Obwohl Schiffstransporte ohne weiteres nur mit Segel- und Solarkraft möglich wären, bieten dies die für uns leistbaren Frachtfirmen trotz aller Anfragen nicht an. Doch wir arbeiten bereits an einer Lösung.

Verpackung

Foto: Ein Glas Kokosöl auf dem Weihnachtsmarkt

Die Verpackung des Öls wird in Wien von Himapan durchgeführt.

Die Gläser für das Öl werden in Bayern hergestellt und entsprechen unseren hohen Anforderung an Qualität, Lebensmitteltauglichkeit und Umwelfreundlichkeit. Für die Dichtungen der Gläser kommt nur Naturkautschuk aus nachwachsenden Ressourcen zum Einsatz

Beim verflüssigen des Öls wird keine Wärme über 30 Grad angewendet und sorgfältig unter hygienischen Bedingungen gearbeitet. Unser Biozertifikat für den Betriebsstitz in Wien ist AT-BIO-401. Alle Etiketten sind vegan geklebt und bestehen aus 100% Altpapier.

Zero-Waste

Da wir große Freunde der Zero-Waste Idee sind, werden die Transportbehälter nie weggeschmissen, sondern interessierten Upcyclern kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch haben wir eine verpackungsfreie Verkaufslinie, die auf den Märkten zur hygienischen Selbstabfüllung aus dem Zapfhahn angeboten wird.

Geschichte der Kokospalme

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